Sebastian Knittler: Die Verbindung von Cybersicherheit, Technologieberatung und organisatorischer Resilienz

Ein Weg zwischen Technik, Praxis und Verantwortung

Mein beruflicher Weg war nie streng geplant. Vielmehr hat er sich stetig entwickelt – immer angetrieben von dem Wunsch, Neues zu lernen und mich sowohl fachlich als auch persönlich weiterzuentwickeln. Begonnen habe ich meine berufliche Laufbahn mit einer Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration in einem großen Pharmakonzern. Dort wurde mir schnell klar, wie essenziell resiliente IT-Strukturen sind, besonders wenn ganze Produktionsprozesse davon abhängen. Ich habe schon früh gelernt, dass IT weit mehr ist als nur Technik. Sie bedeutet vor allem Verantwortung für den Erfolg und die Stabilität des gesamten Unternehmens.

Vom Konzern in den facettenreichen Mittelstand

Nach meinem erfolgreichen Abschluss und den ersten beruflichen Erfahrungen wollte ich tiefer in die Technik einsteigen und begann die Weiterbildung zum staatlich geprüften Informatiktechniker. Parallel dazu suchte ich eine neue Herausforderung in einem Systemhaus, um die unterschiedlichsten mittelständischen Unternehmen kennenzulernen. Genau diese Vielfalt - vom kleinen Handwerksbetrieb bis zum etablierten Mittelständler - hat mir eindrucksvoll gezeigt, wie unterschiedlich IT in der Praxis gelebt wird und wie wichtig es ist, Lösungen wirklich individuell zu denken.

Die strategische Perspektive: Wie passt Consulting zur Forschung

Mit dem Techniker in der Tasche wechselte ich in eine IT-Consulting-Firma, die auf Endpoint-Management für Großunternehmen spezialisiert war. Hier sammelte ich wertvolle Einblicke in komplexe, große IT-Strukturen. Gleichzeitig wollte ich mein Wissen noch gezielter auszubauen: weg vom rein operativen Tagesgeschäft, hin zu einer strategischen Perspektive. Deshalb startete ich mein Masterstudium im Bereich Cybersecurity and Risk Management.

Im Rahmen meiner Masterarbeit bekam ich schließlich die Chance am Cyberintelligence.Institute, wo ich bis heute als Research Associate tätig bin. Dort beschäftige ich mich intensiv mit aktuellen Themen der Cybersicherheit und analysiere, wie sich wissenschaftliche Forschungsergebnisse effektiv auf reale Unternehmensumgebungen übertragen lassen. Diese Kombination aus Wissenschaft und Praxis faszinierte mich von Beginn an und bietet aus meiner Sicht einen enormen Mehrwert, wenn es darum geht, Unternehmen ganzheitlich zu betrachten und passgenaue Lösungen zu implementieren.

Gemeinsam für mehr Sicherheit sorgen

Ständige Weiterentwicklung war schon immer mein ständiger Begleiter, bis ich schließlich den mutigen Schritt in die Selbstständigkeit gegangen bin. Entscheidend war dabei immer die enge Verzahnung von berufsbegleitender Weiterbildung und direkter Praxisnähe. Heute übernehme ich als Mitgründer der Saphira Security gemeinsam mit meinen beiden Kollegen die Geschäftsführung. In der Kundenberatung liegt mein klarer Fokus auf der Informationssicherheit und dem Aufbau robuster IT-Strukturen - also darauf, Unternehmen sicher und zukunftsfähig aufzustellen.

Durch den stetigen Brückenschlag zwischen Theorie und Praxis kann ich in beide Richtungen Impulse setzen und kontinuierlich an neuen Lösungen forschen. Gleichzeitig haben wir uns ein starkes Partnernetzwerk aufgebaut, das uns auf diesem Weg immer begleitet und unterstützt. Dieses gemeinsame Lernen und das Entwickeln passender Lösungen für unsere Kunden ist mein täglicher Antrieb. Denn die komplexen Herausforderungen unserer modernen, vernetzten Welt lassen sich nur zusammen lösen.

Verwurzelt im Chiemgau: Sicherheit mit Bodenhaftung

Die Gründung der Saphira Security im Chiemgau war für mich eine sehr bewusste Herzensentscheidung. Die Region rund um Traunstein, Rosenheim und Berchtesgaden ist stark von mittelständischer Industrie geprägt - genau die Art von Unternehmen, die wir unterstützen und widerstandsfähiger machen wollen. Gleichzeitig ist diese Region meine Heimat. Ich bin hier aufgewachsen, schätze die Berge, die Natur und das enge Miteinander der Menschen.

Genau das ist mein tiefster Antrieb: Mit moderner Sicherheitstechnik dazu beizutragen, dass die Unternehmen hier in der Region langfristig stabil und handlungsfähig bleiben, ohne jemals den Bezug zur Heimat zu verlieren.

Sicherheit mit Verstand, Bodenhaftung und einem Blick fürs Ganze.

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